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Stiftung Singakademie zu Berlin
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<p>Seit Zerst&ouml;rung (1943) und Verlust ihres Hauses fehlen der Sing-Akademie eigene und dauerhafte Proben- und Auff&uuml;hrungsr&auml;ume. Die Proben wurden zwischenzeitlich im Chorsaal der Philharmonie, im Probenraum der Deutschen Oper sowie u. a. in R&auml;umen der Universit&auml;t der K&uuml;nste, der Katholischen Akademie und des Berliner Doms abgehalten. Seit Anfang 2008 steht ihr jeweils dienstags die Villa Elisabeth zur Verf&uuml;gung, leider nur mit kurzfristigen und kostspieligen Regelungen.</p><br />
<p>Die Geschichte der Sing-Akademie belegt die zentrale Bedeutung eines eigenen, dauerhaften Quartiers f&uuml;r die stetige Entwicklung und Sicherung als Institution und ihre Vernetzung im Kulturbetrieb Berlins. Zelter hatte dies erkannt und mit einem Neubau Abhilfe geschaffen. Ohne das Haus am Kastanienw&auml;ldchen h&auml;tte sich die Sing-Akademie im 19. Jahrhundert nicht zur zentralen Institution des b&uuml;rgerlichen Kulturlebens in Berlin entwickeln und dar&uuml;ber hinaus erhalten k&ouml;nnen.</p><br />
<p>Soll sich die Sing-Akademie als Institution und in ihrem kulturellen Anspruch weiter festigen, braucht sie ein Haus, das ihr dauerhaft f&uuml;r Proben und Auff&uuml;hrungen zur Verf&uuml;gung steht, mit ihr identifiziert wird und sich gleichzeitig als St&auml;tte der Begegnung f&uuml;r andere Kulturschaffende &ouml;ffnet.</p><br />
<p>Eine zentrale Aufgabe der Stiftung ist die Entwicklung eines modernen Probenzentrums f&uuml;r die Ch&ouml;re der Sing-Akademie, das auch den Ensembles anderer Akteur*innen der freien Musikszene in Berlin zur Verf&uuml;gung steht. So k&ouml;nnte eine neue &bdquo;Sing-Akademie" entstehen als ein nach der Gr&uuml;ndungsidee der Sing-Akademie geleiteter, kuratierter und bespielter Raum, der internationalen und institutionellen Partner*innen ebenso wie der freien Kunstszene Berlins offen steht.</p>

NEUES QUARTIER FÜR DIE SING-AKADEMIE

Seit Zerstörung (1943) und Verlust ihres Hauses fehlen der Sing-Akademie eigene und dauerhafte Proben- und Aufführungsräume. Die Proben wurden zwischenzeitlich im Chorsaal der Philharmonie, im Probenraum der Deutschen Oper sowie u. a. in Räumen der Universität der Künste, der Katholischen Akademie und des Berliner Doms abgehalten. Seit Anfang 2008 steht ihr jeweils dienstags die Villa Elisabeth zur Verfügung, leider nur mit kurzfristigen und kostspieligen Regelungen.

Die Geschichte der Sing-Akademie belegt die zentrale Bedeutung eines eigenen, dauerhaften Quartiers für die stetige Entwicklung und Sicherung als Institution und ihre Vernetzung im Kulturbetrieb Berlins. Zelter hatte dies erkannt und mit einem Neubau Abhilfe geschaffen. Ohne das Haus am Kastanienwäldchen hätte sich die Sing-Akademie im 19. Jahrhundert nicht zur zentralen Institution des bürgerlichen Kulturlebens in Berlin entwickeln und darüber hinaus erhalten können.

Soll sich die Sing-Akademie als Institution und in ihrem kulturellen Anspruch weiter festigen, braucht sie ein Haus, das ihr dauerhaft für Proben und Aufführungen zur Verfügung steht, mit ihr identifiziert wird und sich gleichzeitig als Stätte der Begegnung für andere Kulturschaffende öffnet.

Eine zentrale Aufgabe der Stiftung ist die Entwicklung eines modernen Probenzentrums für die Chöre der Sing-Akademie, das auch den Ensembles anderer Akteur*innen der freien Musikszene in Berlin zur Verfügung steht. So könnte eine neue „Sing-Akademie" entstehen als ein nach der Gründungsidee der Sing-Akademie geleiteter, kuratierter und bespielter Raum, der internationalen und institutionellen Partner*innen ebenso wie der freien Kunstszene Berlins offen steht.