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Stiftung Singakademie zu Berlin
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<p><span style="font-weight: bold;">DIE TELEMANNIANA DER SING-AKADEMIE</span></p><br />
<p>Georg Philipp Telemann (1681-1767) war einer der angesehensten Komponisten der Barockzeit und pr&auml;gte die Musikwelt der ersten H&auml;lfte des 18. Jahrhunderts ma&szlig;geblich. Ein Konvolut zentraler Werke Telemanns - 7.390 Bl&auml;tter verteilt auf 350 Signaturen - befindet sich heute im Archiv der Sing-Akademie zu Berlin. Hierzu geh&ouml;ren hochrangige, teils vollst&auml;ndig erhaltene und nur in dieser Sammlung &uuml;berlieferte Werke mit musikhistorisch bedeutenden Provenienzen.</p><br />
<p><strong><strong>TELEMANNS WIRKEN IN HAMBURG</strong></strong></p><br />
<p>Telemann war zudem &uuml;ber vier Jahrzehnte die pr&auml;gende Figur des kirchlichen und weltlichen Musiklebens Hamburgs. Viele der Kompositionen, die Telemann in und f&uuml;r Hamburg und seine B&uuml;rger schuf, auch in seiner Funktion als Kantor der f&uuml;nf Hauptkirchen, befinden sich im sing-akademischen Bestand. Selbst die Libretti stammen von Dichtern der Hansestadt: Barthold Heinrich Brockes, Albrecht Jacob Zell oder Johann Ulrich von K&ouml;nig. Viele der Noten sind Unikate bislang unentdeckter Werke des gro&szlig;en Komponisten.</p><br />
<p><strong><strong>AKTUE BEDROHUNG DE HANDSCHRIFTEN</strong></strong></p><br />
<p>Dieser ungehobene Schatz ist durch Tintenfra&szlig; und Papierbruch in akuter Gefahr. Teile sind schwerstgesch&auml;digt bis hin zur Ausl&ouml;schung ganzer Notenpartien; hier droht der Totalverlust der Originale.</p><br />
<p>Seit der gl&uuml;cklichen R&uuml;ckkehr des kriegsbedingt verlorengeglaubten Archivs aus der Ukraine steht die Sing-Akademie vor der Aufgabe, dieses musikalische Welterbe zu retten, nicht zuletzt, um es international der musikalischen Praxis und Wissenschaft zug&auml;nglich zu machen.</p><br />
<p><strong></strong></p><br />
<p><strong><strong>ERSCHLIESSUNG UND RESTAURIERUNG</strong></strong></p><br />
<p>Die Telemanniana konnten bisher aufgrund ihres prek&auml;ren konservatorischen Zustands und schwerer Sch&auml;digungen (Tintenfra&szlig; und Papierbruch) in nur geringem Umfang erschlossen werden. Die Eisengallustinte, von der sich naturgem&auml;&szlig; bei Notenhandschriften besonders viel in den Notenk&ouml;pfen sammelt, greift Fasern an, wodurch das Papier auf Dauer bricht. Dies geschieht in Abh&auml;ngigkeit von Material und Zeit in unterschiedlichen Schweregraden und Geschwindigkeiten. In der Telemann-Sammlung der Sing-Akademie zu Berlin ist dies in allen Auspr&auml;gungen zu beobachten.</p><br />
<p>2.362 Notenbl&auml;tter sind schwerstgesch&auml;digt und akut vom Zerfall bedroht. Zum Teil sind bereits ganze (auch singul&auml;r &uuml;berlieferte) Notenpartien ausgel&ouml;scht. Das Schadensbild ist singul&auml;r; es gibt bislang keine Erfahrung und etablierte Methodik f&uuml;r die Restaurierung. Ein weiteres Konvolut mit 5.285 Bl&auml;ttern ist ebenfalls von Tintenfra&szlig; befallen. Die Sch&auml;den sind jedoch derzeit noch geringer als beim ersten Konvolut, die Restaurierung ist jedoch geboten, um dem fortschreitenden Verfall Einhalt zu gebieten. Methodik und Arbeitsverfahren sind erprobt.</p><br />
<p><strong><strong>RETTET TELEMANN!</strong></strong></p><br />
<p>Hier setzt unser Projekt&nbsp;<strong><strong>RETTET TELEMANN!</strong>&nbsp;</strong>an. Es umfasst die musikwissenschaftliche Erschlie&szlig;ung (Wasserzeichen, Tiefenerschlie&szlig;ung der Metadaten zu jeder Signatur nach internationalen Standards f&uuml;r das musikalische Quellenlexikon RISM), die konservatorische Sicherung (Restaurierung) und die Digitalisierung (hochaufl&ouml;sende Scans). W&uuml;nschenswert w&auml;re zus&auml;tzlich die Herstellung von praktischen Ausgaben des Notenmaterials f&uuml;r Auff&uuml;hrungen. In einer materialtechnischen und naturwissenschaftlichen Voruntersuchung und Analyse werden die richtigen, materialschonenden Methoden und Verfahren f&uuml;r die anschlie&szlig;enden konservatorischen Ma&szlig;nahmen formuliert.&nbsp;</p><br />
<p>Tr&auml;ger des auf mehrere Jahre ausgelegten Projekts ist die Stiftung Sing-Akademie zu Berlin. Kooperationspartner ist die Staatsbibliothek zu Berlin - Preu&szlig;ischer Kulturbesitz, in deren Musikabteilung das Archiv seit seiner R&uuml;ckkehr als Depositum verwahrt wird. Die Projektpartner k&ouml;nnen dabei auf den Erfahrungen aufbauen, die sie bereits bei der Restaurierung der Bach-Best&auml;nde der Sing-Akademie (2008 - 2011) sammeln konnten.</p><br />
<p>Die Kosten des Restaurierungs-Projekts werden gesch&auml;tzt EUR 550.000 betragen. Die Stiftung kann mit Zusch&uuml;ssen &ouml;ffentlicher F&ouml;rderprogramme rechnen. F&uuml;r die Finanzierung des Eigenanteils in H&ouml;he von mindestens 50% der Projektkosten ist sie jedoch auf die Hilfe gro&szlig;z&uuml;giger F&ouml;rderer und Spender angewiesen.</p><br />
<p><a href="26-0-Kontakt.html" title="Kontakt"><strong>Kontakt</strong></a></p><br />
<p><strong>Projektspendenkonto:&nbsp;</strong>DE18100701240201240903, Deutsche Bank<br />F&uuml;r Zuwendungen erteilt der Vorstand eine Spenden-Bescheinigung nach &sect; 10b EstG.</p>

RETTET TELEMANN!

DIE TELEMANNIANA DER SING-AKADEMIE

Georg Philipp Telemann (1681-1767) war einer der angesehensten Komponisten der Barockzeit und prägte die Musikwelt der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts maßgeblich. Ein Konvolut zentraler Werke Telemanns - 7.390 Blätter verteilt auf 350 Signaturen - befindet sich heute im Archiv der Sing-Akademie zu Berlin. Hierzu gehören hochrangige, teils vollständig erhaltene und nur in dieser Sammlung überlieferte Werke mit musikhistorisch bedeutenden Provenienzen.

TELEMANNS WIRKEN IN HAMBURG

Telemann war zudem über vier Jahrzehnte die prägende Figur des kirchlichen und weltlichen Musiklebens Hamburgs. Viele der Kompositionen, die Telemann in und für Hamburg und seine Bürger schuf, auch in seiner Funktion als Kantor der fünf Hauptkirchen, befinden sich im sing-akademischen Bestand. Selbst die Libretti stammen von Dichtern der Hansestadt: Barthold Heinrich Brockes, Albrecht Jacob Zell oder Johann Ulrich von König. Viele der Noten sind Unikate bislang unentdeckter Werke des großen Komponisten.

AKTUE BEDROHUNG DE HANDSCHRIFTEN

Dieser ungehobene Schatz ist durch Tintenfraß und Papierbruch in akuter Gefahr. Teile sind schwerstgeschädigt bis hin zur Auslöschung ganzer Notenpartien; hier droht der Totalverlust der Originale.

Seit der glücklichen Rückkehr des kriegsbedingt verlorengeglaubten Archivs aus der Ukraine steht die Sing-Akademie vor der Aufgabe, dieses musikalische Welterbe zu retten, nicht zuletzt, um es international der musikalischen Praxis und Wissenschaft zugänglich zu machen.

ERSCHLIESSUNG UND RESTAURIERUNG

Die Telemanniana konnten bisher aufgrund ihres prekären konservatorischen Zustands und schwerer Schädigungen (Tintenfraß und Papierbruch) in nur geringem Umfang erschlossen werden. Die Eisengallustinte, von der sich naturgemäß bei Notenhandschriften besonders viel in den Notenköpfen sammelt, greift Fasern an, wodurch das Papier auf Dauer bricht. Dies geschieht in Abhängigkeit von Material und Zeit in unterschiedlichen Schweregraden und Geschwindigkeiten. In der Telemann-Sammlung der Sing-Akademie zu Berlin ist dies in allen Ausprägungen zu beobachten.

2.362 Notenblätter sind schwerstgeschädigt und akut vom Zerfall bedroht. Zum Teil sind bereits ganze (auch singulär überlieferte) Notenpartien ausgelöscht. Das Schadensbild ist singulär; es gibt bislang keine Erfahrung und etablierte Methodik für die Restaurierung. Ein weiteres Konvolut mit 5.285 Blättern ist ebenfalls von Tintenfraß befallen. Die Schäden sind jedoch derzeit noch geringer als beim ersten Konvolut, die Restaurierung ist jedoch geboten, um dem fortschreitenden Verfall Einhalt zu gebieten. Methodik und Arbeitsverfahren sind erprobt.

RETTET TELEMANN!

Hier setzt unser Projekt RETTET TELEMANN! an. Es umfasst die musikwissenschaftliche Erschließung (Wasserzeichen, Tiefenerschließung der Metadaten zu jeder Signatur nach internationalen Standards für das musikalische Quellenlexikon RISM), die konservatorische Sicherung (Restaurierung) und die Digitalisierung (hochauflösende Scans). Wünschenswert wäre zusätzlich die Herstellung von praktischen Ausgaben des Notenmaterials für Aufführungen. In einer materialtechnischen und naturwissenschaftlichen Voruntersuchung und Analyse werden die richtigen, materialschonenden Methoden und Verfahren für die anschließenden konservatorischen Maßnahmen formuliert. 

Träger des auf mehrere Jahre ausgelegten Projekts ist die Stiftung Sing-Akademie zu Berlin. Kooperationspartner ist die Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, in deren Musikabteilung das Archiv seit seiner Rückkehr als Depositum verwahrt wird. Die Projektpartner können dabei auf den Erfahrungen aufbauen, die sie bereits bei der Restaurierung der Bach-Bestände der Sing-Akademie (2008 - 2011) sammeln konnten.

Die Kosten des Restaurierungs-Projekts werden geschätzt EUR 550.000 betragen. Die Stiftung kann mit Zuschüssen öffentlicher Förderprogramme rechnen. Für die Finanzierung des Eigenanteils in Höhe von mindestens 50% der Projektkosten ist sie jedoch auf die Hilfe großzügiger Förderer und Spender angewiesen.

Kontakt

Projektspendenkonto: DE18100701240201240903, Deutsche Bank
Für Zuwendungen erteilt der Vorstand eine Spenden-Bescheinigung nach § 10b EstG.